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schweres Seebeben und Tsunami vor Japan
schweres Seebeben und Tsunami im Südpazifik
Jahrtausendwinter 2010/11? |


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Mehrere nicht repräsentative Medien warnen vor einem der strensgten Winter der letzten Jahrunderte und berufen sich dabei auf Quellen russischer Forscher. Sogar vom "Abreißen des Golfstroms" ist die Rede. Was steckt dahinter? Panikmache oder wissenschaftliche Erkenntnis?
Fakt ist, dass der Golfstrom wohl bislang nicht an Kraft verloren hat. Das bestätigen Ergebnisse des IFK GEOMAR in Kiel aus dem Jahr 2007 . Zwar sind die Ergebnisse mittlerweile 3 Jahre alt, doch die Trägheit einer derart großer Meeresströmung lässt erwarten, dass die damals getroffenen Aussagen heute noch gelten. Damit ist das "Abreißen des Golfstroms" die Erfindung eines Journalisten oder Bloggers. Außerdem steht die Tendenz der starken Abkühlung im Gegensatz zur allgemeinen Erwärmung der Atmosphäre. Sollte der Golfstrom also tatsächlich weniger warmes Wasser nach Europa bringen, so bliebe die Abkühlung wohl doch deutlich hinter den Horrorszenarien drittklassiger Hobby-Journalisten zurück.
Ob unser Winter warm oder eisig kalt wird, liegt vielmehr an den vorherrschenden Winden, die entweder Luft arktischen Ursprungs oder eher milde Luft aus subtropischen Regionen auf Europa aufsteueren. Die vorherrschende Windrichtung wird durch die Nordatlantische Oszillation (NAO) bestimmt, die wiederum vom Golfstrom unabhängig und bislang nicht vorhersagbar ist. Wetten auf einen besonders kalten Winter in Mitteleuropa würde ich bei dieser Sachlage nicht abschließen.
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